15.2.2012

 

Ab sofort können wieder

 

neue

 

Kunden angenommen 

 

werden.


 6.1.2012

Akuter Pflegekräftemangel bei Pflegeeinrichtungen

 

Im Zeichen des demografischen Wandels herrscht ein akuter Pflegekräftemangel. Es gibt immer mehr Pflegebedürftige und gleichzeitig immer weniger Menschen die in der Pflege arbeiten möchten.

Zur Zeit sind in der BRD ca. 35.000 offene Stellen für examinierte Pflegefachkräfte bei den Arbeitsämtern gemeldet. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisberges, denn zu diesen 30.000 kommen noch ca. 20.000 offene Stellen hinzu , die nicht bei den Arbeitsämtern und Jobcentern gemeldet sind, so Dieter Stetter vom Pflege u. Beratungsservice Stetter.

Bernd Meurer, der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), in dem auch Dieter Stetter Mitglied ist, stellte zu dem Pflegefachkräftemangel fest:

Insbesondere in der Altenpflege besteht ein großer Bedarf an Fachkräften. Bis einschließlich 2020, so belegen Studien, werden wir noch ca. 288.000 zusätzliche Pflegefachkräfte in Deutschland benötigen, um dem Pflegebedarf unserer immer älter werdenden Gesellschaft Rechnung zu tragen.“

„Pflegeinrichtungen, insbesondere ambulante Pflegedienste, können kaum noch pflegebedürftige annehmen, da die Versorgung auf Grund fehlender Pflegefachkräfte nicht mehr sichergestellt werden kann“ , so der Pflegedienstleiter Dieter Stetter.

Der Pflegefachkräftemangel ist ein seit Jahren hausgemachtes politisches Problem. Hinzukommt noch, dass im europäischen Parlament geplant wird, die Einstiegsvoraussetzungen zur Ergreifung  des Pflegeberufes nur noch Abiturienten zu ermöglichen und den Pflegeberuf durch ein Studium zu akademisieren. Durch dieses Vorgehen werde der Pflegekräftemangel durch die Politik weiter künstlich verschärft, so Dieter Stetter.

Diese Ansicht vertritt auch der Bundesverband privater Anbieter Sozialer Dienste e.V.: "Wenn nur noch Abiturienten eine Ausbildung in der Pflege beginnen dürfen, dann verlieren wir zahllose gut geeignete und motivierte junge Menschen mit einem Real- oder Hauptschulabschluss für diesen Beruf", warnt der hessische bpa-Landesvorsitzende Jochen Rindfleisch-Jantzon und ergänzt mit Blick auf die vielen derzeit unbesetzten Stellen in hessischen Pflegeeinrichtungen und Diensten: "Wir dürfen die weit gefächerten Zugangsmöglichkeiten für den Pflegeberuf und die damit verbundenen Aufstiegschancen nicht aufs Spiel setzen. Im Gegenteil, wir müssen mehr geeigneten Jugendlichen einen Weg in die Pflege ermöglichen, um den immensen Fachkräftebedarf der Zukunft zu decken. Auf diese Nachwuchskräfte zu verzichten, können wir uns nicht leisten. "

Auch die Qualitätsanforderungen und insbesondere die Bürokratie wurden für Pflegeeinrichtungen in den letzten Jahren deutlich erhöht und sollen jetzt durch das neue Hessische Betreuungs- und Pflegegesetz weiter ausgebaut werden. Die Führung der Dokumentation, um den Qualitätsanforderungen des MDK bei Prüfungen zu entsprechen nimmt einen erheblichen Teil der Zeit in Anspruch, die dann nicht mehr für die Pflege zur Verfügung steht. Der bpa nimmt hier die gleiche Stellung ein wie Dieter Stetter:  

„Das frisst uns allen wertvolle Zeit, in der unsere Pflegekräfte für die Aufsicht dokumentieren und eben nicht pflegen können“, sorgt sich Rindfleisch-Jantzon.

Hinzu kommt noch, dass viele Pflegekräfte von den Pflege - u. Krankenkassen, dem MDK  so wie anderen Einrichtungen, die nur indirekt mit der Pflege zu tun haben rekrutiert werden und so der aktiven Pflege vor Ort nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein weiterer Punkt des Fachkräftemangels ist der, dass viele Pflegekräfte ganz aus der Pflege ausgestiegen sind, da sie immer mehr Bürokratie erledigen müssen anstatt zu pflegen.

Dass der Pflegeberuf einen Jobmotor darstellt zeigen folgende Zahlen: Zum 31. Dezember 2010 waren rund 4,8 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Damit wird deutlich: Die Pflege ist ein Jobmotor“, so der Präsident des bpa, Bernd Meurer: „Die Zahlen zeigen die hohe Wirtschaftskraft einer zukunftsfähigen Branche, aber auch die übergroßen Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft.“

Der Pflegeberuf ist ein Beruf mit Zukunft und die Verdienstmöglichkeiten sowie die beruflichen Perspektiven sind nicht so schlecht  wie in der Öffentlichkeit dargestellt, betont Dieter Stetter. Der Pflegeberuf bietet viele Möglichkeiten, von der  ambulanten Altenpflege, der stationären Pflege über das Betreuen,  oder Zusatzausbildungen für Hygiene, Mentor oder Wundmagement, nur um einige zu nennen, bis hin zu  den Führungspositionen ein sehr breites Spektrum an Karrierechancen.

Dieter Stetter richtet einen Appell an alle Pflegefachkräfte die zur Zeit nicht aktiv in der Pflege arbeiten: sich für einen Wiedereinstieg in die Pflege zu entscheiden. Denn nur mit aktiven Pflegefachkräften kann der aktuelle Pflegekräftemangel behoben und die Belastung jeder einzelnen Pflegefachkraft  verringert werden.

 

Link zu: Frankensteiner Rundschau.

http://www.frankensteiner-rundschau.de/wp-content/uploads/20120127FRU.pdf

Hier können Sie auf Seite 12 den Pressebricht lesen.


Stellenangebote

29.12.2011

Auf Grund erhöhter Kundenanfragen bieten

wir für 3 jährig examinierte AP und KP so wie für

1 jährig examinierte APH und KPH Stellen in Teilzeit

und auf 400€ Basis an.

 

Wir bieten:


 Dienstfahrzeug, Dienstkleidung, Fortbildungen

Sonderzahlungen, Gutes Betriebsklima.


Sie bieten:

Ausbildung zur 3 jährig examinierten KP oder AP oder

Ausbildung zur 1 jährig examinierten APH oder KPH,

Erfahrung in Grundpflege, Erfahrung in Behandlungspflege

Flexibel einsetzbar,

Eigenverantwortliches und selbstständiges arbeiten.


Teamfähigkeit, PKW Führerschein

Wiedereinsteiger und Berufsanfänger sind willkommen.

 

Weiter bieten wir eine Stelle auf 400€ Basis für eine

Haushaltshilfe an.

Schriftliche Bewerbungen bitte an:

   Pflege u. Beratungsservice Stetter,

                      Borngasse 5, 64319 Pfungstadt


Eckpunktpapier zur Pflegereform unserer Bundesregierung.

17.11.2011
 
Eckpunkte der Pflege-Reform 2012

Betreuungsleistungen im SGB XI sollen erweitert,
ambulante Wohngruppen ausgebaut werden

- Informationsblatt Iffland & Wischnewski Rechtsanwälte vom 16.11.2011 -

Die Bundesregierung hat heute ihr Eckpunkteprogramm zur Umsetzung des Koalitionsvertrages für die Pflegereform präsentiert (im Volltext auf http://www.iffland-wischnewski.de/ Die Reform soll schon im ersten Halbjahr 2012 in Kraft treten. Unabhängig von politischen Bewertungen im Hinblick auf das Erforderliche und Wünschenswerte müssen sich Einrichtungsträger auf die leistungs- und leistungserbringungsrechtlichen Entwicklungen einstellen. Die wichtigsten Änderungen:

1. Der Pflegebedürftigkeitsbegriff bleibt vorläufig unverändert. Demenzkranke sollen aber kurzfristig bessere Betreuungsleistungen erhalten. Ob die Leistungen nach § 87b und § 45b aufgestockt werden, ist noch unklar. Die Eckpunkte deuten darauf hin, dass zusätzliche Sachleistungen eingeführt werden. Ihre Ausgestaltung und systematische Einbettung ist noch unklar.

2. Ausgebaut werden sollen vor allem ambulante Leistungen: Die Pflegebedürftigen sollen zwischen Leistungskomplexen und durch Vereinbarung mit dem Pflegedienst inhaltlich auszugestaltenden Zeiteinheiten wählen können. § 89 Abs. 3 SGB XI erlaubt schon jetzt Zeitvergütungen, alternativ zu den Leistungskomplexen. Sobald die Neuregelung kommt, müssen die Vergütungs-vereinbarungen nach § 89 daneben eine Zeitvergütung enthalten.

3. Zeitlich befristet will die Bundesregierung mit Blick auf Demenzkranke ambulante Wohngruppen finanziell besonders fördern. 2006 wurde das Heimrecht allerdings föderalisiert und die neuen Landesheimgesetze stellen alternative, ambulant betreute Wohnformen vor große Herausforderungen. Wie Ambulantisierung und Heimrecht harmonisiert werden, ist eine der vielen offenen Fragen, die durch die Beteiligung von 16 Bundesländern nicht einfach zu beantworten sein wird.

4. Neue, ambulant betreute Wohnformen sollen außerdem durch eine zweckgebundene Pauschale für die Beschäftigung einer Kraft in der Wohngruppe, die für die Organisation und Sicherstellung der Pflege sorgt, gefördert werden. Das klingt nicht nach Präsenzkraft, sondern nach Gruppen-Case-Management. Zugleich sagt Minister Bahr aber auch, es solle eine Pauschale für eine Pflegekraft in der Wohngruppe geben. Das wäre eine echte, zusätzliche Pflegeleistungsart, die das Engagement der Betreuer und Angehörigen fördert. Die genaue Ausgestaltung ist abzuwarten.

5. Jeder Pflegebedürftige soll nach seinem Leistungsantrag ein eigenständiges Gutachten zu seiner individuellen Rehabilitationsfähigkeit erhalten. Ein großer Sprung gegenüber dem jetzigen § 31 zeichnet sich nicht ab. Das Gutachten kann u. U. die Eigeninitiative der Betroffenen fördern, wird aber wohl vor allem zu höheren Anforderungen an den rehabilitativen Charakter der Pflegeleistungen i. S. d. §§ 11 Abs. 1, 28 Abs. 4 führen und so die Pflegeplanung durch die Einrichtung noch anspruchsvoller machen.

6. Die medizinische Versorgung in Heimen soll verbessert werden. Ob nach der bürokratischen Regelung zum Heimarzt im Jahr 2008 jetzt wirklich neue Anreize für Mediziner und Einrichtungen kommen, muss abgewartet werden.

7. Die Einstufungsentscheidungen sollen endlich wirklich fristgerecht erfolgen, regelmäßig nach spätestens fünf Wochen (§ 18 Abs. 3). Die Ankündigung besagt, dass das geltende Recht nun auch durchgesetzt werden soll. Wie, ist offen.

8. Eine neue Einrichtungsart zeichnet sich ab – eine Art Tandem-Rehabilitation: Die Regierung will, dass pflegende Angehörige eine stationäre Rehabilitation gemeinsam mit den gepflegten Angehörigen in Anspruch nehmen können. Die Einrichtung muss dann zugleich dessen Pflege und Betreuung sicherstellen können. Vielleicht werden hier Kooperationen von Reha-Einrichtungen mit ambulanten Diensten möglich.

Nun schauen wir einmal was es  wird.
Denn dieser Beschluß ist nur eine Willenserklärung der Regierung.
Das einzige, was bisher fest steht:
Zum Juni 2012 wird der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,1% erhöht.
Insbesondere der Punkt 5 dürfte auf die helle Freude der Pflegekräfte treffen:
noch mehr Dokumentation und Pflegeplanung, noch mehr schreibarbeit.
Wie war das mit der Entbürokratisierung??
__________________
Gute Pflege braucht mehr Zeit



Hessisches Betreuungs und Pflegegesetz

27.10.2011

Und es geht doch.

Das geplante Hessische Betreuungs u. Pflegegesetz (HBPG) ist dank der im Vorfeld von vielen Pflegeeinrichtungen und dem bpa sowie anderen Berufsverbänden, mit hessischen Landespolitikern geführten Gesprächen, so wie der Postkarten - Protestaktionen vom bpa,  und den Praxistagen Anfang 2011 von Politikern  in Pflegeeinrichtungen (so auch in meinem Pflegedienst) vom Tisch.

An dieser Postkarten - Protestaktion haben sich einige hundert Pflegeeinrichtungen und etl. tausende Pflegekräfte beteiligt.

Es wurden einige Kritikpunkte  bereits jetzt schon aus dem Gesetzesentwurf entfernt und das geplante Gesetz wurde von der Landesregierung zur kompl. Überarbeitung zurück gezogen.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die an diesen Aktionen gegen dieses neue "Bürokratie und Überwachungsgesetz" teilgenommen haben.

Es hat sich damit gezeigt, dass wir auch von der Basis aus etwas bewegen u. verändern können.


Internationales Jahr der Pflegekräfte

26.10.2011

 Als ich gestern las, dass der "Tag der Nudel" sei, fragte ich mich, haben wir in der BRD keine anderen Probleme zu bewältigen?

Ich Denke da an die Situation in der Pflege und an die geringe Wertschätzung die die Pflege u. die Pflegekräfte in der Politik haben.

Daher mein Vorschlag an die Politiker ein "Internationales Jahr der Pflegekräfte" auszurufen

 

Diese Mail habe ich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gesendet:


Sehr geehrte Damen u. Herren des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Als ich gestern las, dass "der Tag der Nudel" sei, verschlug es mir die Sprache.
Haben wir wirklich keine anderen Probleme zu bewältigen als einen Tag der Nudel zu begehen ??


Daher mein Vorschlag an Sie, da die Pflege in der Politik noch immer ein Stiefkind ist und die Pflegekräfte von der Politik und der Öffentlichkeit nicht den Respekt, die Wertschätzung und die Anerkennung erhalten die erforderlich wäre,schlage ich Ihnen vor,
ein Internationales Jahr der Pflegekräfte auszurufen.

Das ist das mindeste, das man von Ihnen als Politiker erwarten kann, wenn Sie sich schon nicht für eine Verbesserung der Situation in der Alten und Krankenpflege und für die Belange der Pflegekräfte einsetzen, sondern die schon jetzt weit überzogene Bürokratie und Verwaltungsanforderungen in der Pflege stetig weiter erhöhen.


Neues Hessisches Betreuungs u. Pflegegesetz

20.9.2011
 
 
Leider haben die Diskussionen zu dem Thema:   Hessisches Betreuungs u. Pflegegesetz mit Landtagsabgeordneten,  Berufsverbänden und Pflegeeinrichtungen nicht all zuviel  Einsicht bei den zuständigen Landtagsabgeordneten zur Änderung des Gesetzes gebracht.
 
Unglaublich aber war. Der hessische Landtag will wirklich das neue Hessische Betreungs u. Pflegegesetz (HBPG) so verabschieden wie es in den Entwürfen vorgelegt wurde.
Sollte dies Wirklichkeit werden, so werden insbesondere ambul. PD's, erneute und zusätzliche erschwernisse in Form von mehr Bürokratie, Verwaltungsarbeit und weitere Kontrollen auferlegt, die die Pflegezeit bei den Kunden weiter einschränken, da noch weitaus mehr dokumentiert werden muss als bisher.

Die Qualitätsanforderungen werden um ein vielfaches nach oben geschraubt, so dass sie bei der derzeitigen Personalsituation nicht mehr erfüllbar sind.
Es sollen den Pflegeeinrichtungen weitere Kontrollen und Prüfungen auferlegt werden. Der Verwaltungsapparat wird dadurch um ein vielfaches anschwillen.
Der BPA (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. www.bpa.de)
startet jetzt eine Postkartenaktion mit folgendem Inhalt:

Lieber Herr Staatsminster Grüttner, Liebe Landtagsabgeordnete,
vielen dank für Ihr neustes "Hessisches Bürokratie u. Prüfgesetz (HBPG).
Aber ehrlich gesagt, wir fühlen uns wirklich auch ohne die xte-zusätzliche Aufsichtsbehörde ausreichend überwacht, kontrolliert, geprüft, abgefragt, veröffentlicht und abgeheftet. Holen Sie sich doch einfach die anscheinend so dringend nötigen Unterlagen aus den Archiven des MDK, der Gesundheitsämter, der Kranken -u. Pflegekassen, der Hauptzollämter oder der Gewerbeaufsichtsämter, die waren nämlich alle schon da und kommen auch bald wieder. Unsere Patienten wollen, dass wir die knappe Zeit für ihre Bedürfnisse verwenden und nicht für noch mehr Bürokratie.

Die Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes: ------------


Auf der anderen Seite der Karte ist ein großes Stoppschild, mit dem Text:
Lasst uns endlich mehr Zeit zum pflegen ( in Fettschrift)
Weiter steht :
Gegen den staatlichen Überwachungswahn und Bürokratismus in der ambulanten Pflege.

Diese 2. Seite der Karte sollte von allen Mitarbeitern der jeweiligen Pflegeeinrichtung unterschrieben werden.
Die Karten gehen einmal an den Sozialminister Grüttner und die 2. Karte an den Hessischen Landtag.

Im Interesse einer Entbürokratiesierzung, mehr Zeit für die Pflege und die Abschaffung überzogener Kontrollen und Verwaltung sollte jede Pflegeinrichtung an dieser Aktion teilnehmen.
 
Natürlich können auch Sie als betroffener Pflegebedürftiger oder als pflegender Angehöriger den Landtag sowie  Herrn Grüttner, Sozialmister des Hessischen Landtages, anschreiben.

Weitere Infos unter 
 
 
http://www.bpa.de/search.jsp?search=HBPG

 oder 0611 / 3410790

__________________
Gute Pflege braucht mehr Zeit


20.8.11

Hier eine Impression von der Diskussionsrunde,  am 17.8.2011 in meinem Büro, über das neue Hessische Betreuungs - und Pflegegesetz das in Hessen geplant ist

Von links n. rechts:

He. Dr. Bartelt - CDU, He. Dr. Jürgens - Grüne, He. Mick - FDP,

Fr. Kraft - stell. PDL vom PD Stetter, He. Mauer - BPA Landesvorstand,

Fr. Söngen - BPA Landesreferentin,

und Dieter Stetter, PDL - Pflege u. Beratungsservice Stetter.

Ferngeblieben von der Diskussion waren die angemeldeten Vertreter von

der SPD u. den Linken.

In dieser Diskussionsrunde wurde hart aber fair sowie sachlich über das geplante neue Hessische Betreuungs u. Pflegegesetz diskutiert.

Beide Seiten konnten neue Erfahrungen und wissenwertes auf - und mitnehmen.

Wir hoffen nun, dass in Wiesbaden bei der Anhörung im Landtag zu diesem Gesetz, die von uns angesprochenen Mängel überarbeitet und der Gesetzestext  abgeändert  wird.

Unabhängig von der weiteren finaziellen Belastung die durch dieses neue HBPG auf alle Pflegeeinrichtungen zukommen wird, ohne dass eine Refinanzierung durch die Kassen erfolgt, bleibt an zu merken, dass durch die von uns vorgeschlagenen Änderungen der Gesetzestexte und Streichungen ganzer Textpasagen sehr viel neue und unnötige Bürokratie, zusätzliche Verwaltungsarbeiten und  weitere Belastungen der Pflegekräfte verhindert werden.


15.8.2011

Der hessische Landtag plant ein neues Pflegegesetz.

Der von der CDU-FDP Koalition eingereichte Gesetzesentwurf des neuen Hessischen Betreuungs u. Pflegegesetzes ( HBPG) würde insbesondere den ambulanten Pflegediensten eine weitere nicht unerhebliche Bürokratie und einen deutlich höheren Verwaltungsaufwand auf erlegen, der dann zeitlich zulasten der eigentlichen Pflege vor Ort gehen würde.

Es wird den Pflegekräften immer mehr Bürokratie auferlegt, anstatt den Pflegealltag zu erleichtern und den zeitlichen Rahmen für die Pflege u. Betreuung zu erweitern.

Die Pflegekräfte müssen immer mehr dokumentieren und vor Ort immer mehr schreibarbeiten erledigen.

In dem geplanten neuen Gesetz werden weitere Vorgaben auferlegt, oder Vorgaben die schon in Bundes - oder anderen Landesgesetzen des SGB XI u. SGB V geregelt und in den Rahmenverträgen mit den Pflege u. Krankenkassen geregelt sind nochmals erweitert und erschwert.

Der dadurch entstehende erhöhte Verwaltungsaufwand wird die Pflegeeinrichtungen finanziell zusätzlich belasten und ist mit den durch die Kassen gezahlten Honoraren nicht mehr finanzierbar.

Deshalb läd Dieter Stetter (PDL v. Pflege u. Beratungsservice Stetter) am Mittwoch den 17.8.11 um 14.00 Uhr in die Büroräume seines Pflegedienstes zu  einer Diskusionsrunde mit Politikern der im hessischen Landtag vertretenen Parteien und Vertretern des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) ein.

Wir möchten in dieser Diskusion die Politik auf die unnötige und erhöhte bürokratie und den erhöhten verwaltungsaufwand aufmerksam machen und darauf hinweisen, dass die geplante Gleichstellung von Pflegeheimen u. ambulanten Pflegediensten nicht greifen kann, da beide Einrichtungsarten völlig andere Strukturen in der Versorgung der Kunden u. Bewohner aufzeigen.

Forderungen der Politik sind nicht 1:1 vom Pflegeheim auf ambulant zu übertragen.

Zu dieser Diskusionsrunde werden folgende Teilnehmer erwartet.
Von der FDP: He. Mick, von der CDU: He. Bartelt, von den Grünen: Dr. Jürgens, von der SPD: He. Mende, die Linke konnte eine Teilnahme nicht bestätigen.

Vom BPA nehmen teil: Fr. Söngen (Landesreferentin) und He. Mauer (BPA Landesvorstand).


Kontakt E-Mail Startseite